Jutta mit Emma

Der erste Hund in unserer Familie, war eine Dackeldame, die ich aus den Fängen sämtlicher Nachbarskinder retten wollte. Leider schenkte sie ihre ganze Aufmerksamkeit meiner Mutter, so daß es für uns Kinder jedesmal eine Tortur war, wenn wir mit ihr raus mußten.
Es war der Dackelin äußerst lästig meine Mutter verlassen zu müssen, um uns Gassi zu führen.

Später kam dann Cinqua, ein Schäferhundmix ohne Rute zu uns – ein Urlaubsmitbringsel aus Sardinien, 16 Jahre Jahre lebte sie mit uns. Sie war schon trächtig, als sie nach Deutschland kam und brachte hier 10 Welpen mit und ohne Rute zur Welt, die verschiedensten Ausführungen gab es da. Wir waren immer wieder den übelsten Schmähungen ausgesetzt: „wie kann man einem Schäferhund den Schwanz absäbeln, das sollte man auch mit seinen Besitzern machen...“ Irgendwann gaben wir es auf, Erklärungen wie „erblich“ etc. zu geben.

Ihre Ur-Ur-Enkelin Mila – in 5. Generation mit einer vollständigen Rute gesegnet – begleitete mich 14 Jahre lang bei der Arbeit als Streetworkerin. Sie unterstützte mich tatkräftig, indem sie meist als Erste den Kontakt zu den Jugendlichen aufnahm.

2011 kam Emma in unser Leben geplatzt, und das (leider) schon im zarten Alter von vier Wochen, da ihre Hundemutter laut Halterin mit neun Jungen überfordert war. Emma ist angeblich eine Mischung aus Cocker-Retriever mütterlicherseits und Labi väterlicherseits. Wahrscheinlich als Folge der frühen Trennung von ihrer Mutter und ihren Geschwistern war sie sehr ängstlich.
Nachdem mich Emma während meiner Ausbildung zur Hundetrainerin bei den Meyers oft begleitet hat, ist sie sehr viel mutiger und selbstbewusster geworden. Sie läuft oft in den Kommunikationsgruppen mit und hat ihren ersten Schwimmkurs mit Erfolg bestanden.

Ich freue mich auch weiterhin im HundeCentrum Fürth mit arbeiten zu können und bin gespannt auf unterhaltsame und lehrreiche Stunden mit Ihnen und ihren Hunden!